Der erste Kurs "Werte und Normen" startete am 19. 05. 2016 und wurde gut angenommen.

Der Bürgermeister, der Freundeskreis und auch die Betreiber des Freibades Flintbek waren sich einig: Bevor die Sommersaison losgeht, sollten wir unsere Flüchtlinge in Benehmensfragen schulen. Also wurde geschult ... Verkehrsregeln, Benehmen in der Öffentlichkeit, aber auch Mülltrennung und die Baderegeln wurden besprochen und diskutiert. Viele Bilder veranschaulichten das Thema und ein Dolmetscher übersetzte in alle nötigen Sprachen.

Wir sind uns einig : So gut dürfen die anderen Kurse auch gelingen, dann ist Flintbek fit für den Sommer!

S. Wingsch

Hussein hat herzlich gelacht, als seine

" FLINT BAG "

fertig war. Er ist 17 Jahre alt und hat zum ersten Mal an einer elektrischen Nähmaschine gesessen. Der Henkel ist zwar verdreht angenäht, aber er meint, seine wunderbare und einzigartige "FLINT BAG" ( Jutetasche) wäre 1.000,- € wert. Wir waren alle der Meinung, wenn man sich solche Mühe gibt, dann hat es einen besonderen Wert, jedenfalls für ihn.

Es waren zum 1. Treffen 17 Personen mit verschiedener Nationalität gekommen. Vier junge Männer haben unter der Anleitung von der Hauswirtschaftsleiterin Frau Perwin Joli gelernt, wie man einen Knopf annäht. Eine schöne Schürze für Mama und eine Kinderschürze wurden geschneidert und eben sehr viele schöne und exakte "FLINT BAG"s .

Am Freitag, den 20.05.16 , um 14.30 Uhr geht es weiter und zwar in der Flintbeker Schule - neben der großen Sporthalle.

Wir können noch viele Spenden gebrauchen, z.B. Stoffe, Scheren, Nähgarn und Nähnadeln, überhaupt alles, was zum Schneidern benötigt wird.

Barbara Asmus

* Ich hole die Spenden auch ab, ansonsten können Sie die Sachen auch bei mir

Barbara Asmus, Am Schwalbenschwanz 15, Tel, 04347 1892

abgeben.

EINLADUNG newrouz

Newroz ist der Name des Neujahrs- und Frühlingsfestes, das von mehr als 300 Mio. Menschen seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert wird.

Der Freundeskreis Flüchtlinge Flintbek freut sich, das Fest gemeinsam mit vielen Flintbekern und Flüchtlingen zu feiern! Wir freuen uns auf Sie und Euch!

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Der Freundeskreis Flüchtlinge Flintbek, insbesondere unser "Fahrradbeauftragter" Halvor Jochimsen kümmert sich seit langem darum, dass die Flüchtlinge mit Fahrrädern ausgestattet werden. Dies ist vor allem für die dezentral untergebrachten Menschen, zum Beispiel in Schönhorst, von Bedeutung, um die Deutschkurse in Flintbek besser erreichen zu können oder um Einkäufe einfacher transportieren zu können.

Durch die zunehmende Anzahl an Asylbewerbern steigt natürlich auch der Bedarf an Fahrrädern und unser Vorrat an gespendeten Rädern geht nun langsam zur Neige. Das zwingt uns zu einem neuen Vergabeverfahren für die Räder.

Um in Zukunft ein Fahrrad zu erhalten, muss auf einem Antrag eine kurze Begründung (in deutscher Sprache) abgegeben werden, warum man das Fahrrad benötigt (z.B. Arbeitsstelle außerhalb, Deutschkurs in Kiel, Versorgung einer großen Familie mit Lebensmitteln, Wohnen außerhalb usw.).
Neu ist zudem, dass diese Fahrräder einen geringen Geldbetrag kosten.
Durch diese Maßnahmen soll die Wertschätzung der Räder erhöht werden. Das eingenommene Geld wird mit den Ausgaben für die Herrichtung der Fahrräder verwendet.

Die Anträge sind hier auf der Homepage zu finden (bitte nach unten scrollen) und liegen außerdem bei Ute Bergner in der Sozialstation aus.

 

Liebe Spender,

unsere ausgereiste Asylbewerberin dankt Ihnen/euch von ganzem Herzen für die für sie eingegangenen Spenden! Sie ist Ihnen/euch unbeschreiblich dankbar! Ihre/eure Hilfe war wirklich Hilfe in großer Not!

Kurz vor Weihnachten konnte ich ihr einen Betrag von 420€ per Western Union zukommen lassen. Zu einem Zeitpunkt, als sie nicht mehr wusste, wie es weitergehen sollte. Und nun sind noch einmal 360€ eingegangen. So dass ich ihr noch einmal Geld überweisen kann. Das ist sehr, sehr wichtig, denn sie hat leider noch keine Arbeit gefunden.

Wir sind auch weiterhin am Ball, die fälschliche Abschiebung aufzuklären, und ich werde wieder berichten, wenn sich etwas Neues ergibt.

Auch Frau Bergner und ich danken allen ganz, ganz herzlich!

Svenja Görtzen